
Zu den Ergebnissen 29.08.2026
AHOI!
Hier geht es zu den beeindruckenden Ergebnissen von unserem einzigartigen TRIFUN auf Pellworm am Samstag, den 29.08.2026. Wir freuen uns so sehr, um jeden der mit angetreten ist!
So kommt ihr zu euren Urkunden:
Über den Link zu den Ergebnissen, sucht euch in der entsprechenden Liste. Mit Klick auf euren Namen erscheint ein separates Fenster über das ihr die Urkunde anschauen, herunterladen und dann natürlich auch drucken könnt.
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Nicht nur beim Schwimmen ein Kampf mit dem Wasser!
Was für ein grandioser Samstag! Vermutlich wird kein Sportler, kein Zuschauer und auch kein Helfer diesen 29. August so schnell vergessen. Spötter könnten mit einem Augenzwinkern sagen: Dieser 22. Trifun Pellworm sei ins Wasser gefallen. Zumindest für das Areal, auf dem die Räder standen, stimmt das. Das Hochwasser kam so hoch wie noch nie zuvor während des insularen Triathlons. Dethlef Dethlefsen, einer der Trifun-Erfinder, schaut sich unmittelbar nach dem Wettbewerb ein paar Fotos und Videoclips vom Event an - und kann nur mit dem Kopf schütteln. Unglaublich. Männer und Frauen, die mit ihren geschulterten Hightech-Rennrädern aus Karbon aus dem überfluteten Hafenareal rennen. Zuschauer, die sich Minute für Minute immer weiter zurückziehen, weil sie keine nassen Füße wollen. Ärger wegen versalzener Bikes gab’s übriges nicht - auch weil die Veranstalter super spontan eine Fahrrad-Waschstraße aufgebaut haben.
Gut eine Stunde vorher, 14.15 Uhr. Noch rund eine Stunde bis zum Hochwasser-Peak. Die erste von vier Startgruppen ist im Wasser des bereits komplett voll gelaufenen Hafenbeckens. Die Schwimmerinnen und Schwimmer warten auf das Signal. Unmittelbar nach dem Startschuss geht die Post ab. Die Schnellsten kraulen auf und davon, die Genuss-Sportler schwimmen hinterher. Und alle werden nach ihren etwa 500 Metern in der welligen, etwa 18 Grad warmen (oder sollten man sagen kalten?) Nordsee von den Zuschauern bejubelt. Auf der Radstrecke kämpfen die Bikerinnen und Biker mitunter gegen tückischen Wind. Réné Schlosser, der Biker der Gewinner-Staffel Team NordSüd/SV Ludwigsburg, wird später sagen, die Radrunde über die Insel sei deutlich anspruchsvoller gewesen als im Vorjahr - wegen der steifen Brise. Nach rund 20 Kilometern im Sattel steht der Fünf-Kilometer-Lauf zum Fähranleger und wieder zurück zum Hafen an. „Passt auf die Schafe auf“, diese Bitte hatte Tina Rathjen vom Orga-Team allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern kurz vor dem Start mit auf den Weg gegeben. Die meisten Tiere auf der Strecke laufen vermutlich weg - aber falls nicht: „Rennt bitte um die Schafe rum.“
Der schnellste Mann ist bereits nach knapp einer Stunde im Ziel: Benjamin Haas (58:32 Minuten). Wow! Er kommt ziemlich genau zum absoluten Hochwasserstand ins Ziel - mit klatschnassen Laufschuhen und mit einem Strahlen im Gesicht. Schnellste Frau wird Sabine Otto, gefolgt von Lea Payser. Die Staffel gewinnt das Team NordSüd mit Martin Tschepe (Swim), Réné Schlosser (Bike) und dem Pellwormer Michel Mumm (Run) in 1:01 Minuten. Die erstmals ausgeschriebene Wertung für das originellste Outfits geht an das Team „Meine persönlichen Favoriten“.
Beim Trifun sind immer auch Neulinge am Start. Viele dieser Novizen kommen dann in den folgenden Jahren wieder und wieder. Erstmal dabei ist diesmal Aenna Kroggel, die in einem winzigen Ort in der Nähe von Leipzig aufgewachsen ist und seit Spätsommer 2025 auf Pellworm gelebt und gearbeitet hat. Die 20-Jährige hat an der Inselschule ein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht. Der Start als Staffelschwimmerin des Schul-Team „HNP goes Trifun“ war für sie gewissermaßen der krönenden Anschluss eines, wie sie selbst sagt, grandiosen Jahres auf der Insel im Wattenmeer. Sie habe während der vergangenen zwölf Monate viele ganz, ganz tolle Pellwormer kennengelernt, hat im Chor gesungen und bei Tanja Will in der PelleWelle einen Kraul-Technik-Kurs besucht.
Nach ihrem Trifun-Schwimmen im Hafenbecken ist sie ein bisschen aus der Puste, aber happy. Ihr erstes Wettkampfschwimmen überhaupt! Gut möglich, dass Aenna Kroggel mal wieder vorbei schaut auf Pellworm - und beim Trifun startet. Jetzt indes startet sie erstmal ihr Lehramts-Studium in Greifswald an der Ostsee.
Eine, die immer und immer wieder mitmacht beim Trifun ist Uli Frener von Pellworm. Die Sportlerin (58) ist jedes Mal gestartet - außer beim aller ersten Trifun, erzählt Uli bei Sonnenschein und ordentlich Wind nach ihrem Wettkampf. Zur Premiere seien nur ein paar Triathleten angetreten und sie habe von dem damals neuen Event auf der Insel erst im Nachgang erfahren, leider. Vom Trifun Nummer zwei an war die Landwirtin aber immer dabei. Die ersten Jahre wurde noch bei der Hooger Fähre geschwommen. Welche ist die bessere Schwimmstrecke? Uli Frener gibt die Diplomatin und sagt: beide seien schön. Weil die Strömung bei der Hooger Fähre aber ein bisschen türkisch sei, „ist die für uns Insulaner besser“. Für diese Frau gehört der Trifun ganz offenkundig zum Pellworm fast so wie Ebbe und Flut. Die Stimmung sei super, im Hafen sowie entlang der Rad- und der Laufstrecke, erzählt sie. Das abschließende Laufen sei diesmal wegen des Windes hart gewesen. Dass der 23. Trifun bereits am 3. Juli 2027 stattfindet und nicht erst Ende August, das sei ihr sehr recht, denn dann sei die Ernte noch nicht voll im Gange, also mehr Zeit fürs Training.
An diesem ersten Samstag im kommenden Jahr werden erneut viele Wiederholungstäter am Start sein, ganz bestimmt auch Elke und Lars Frohböse. Das Motto der beiden Eheleute aus Horneburg im Alten Land bei Hamburg: „Nach dem Trifun ist vor dem Trifun.“ 2009 sind Lars und Elke erstmal angetreten. Mehr nach dem Motto: „Gucken wir mal, was das wird. Ein kleines Abenteuer sollte es sein“, erzählt Lars. Dass aus diesem Test „eine langjährige Leidenschaft werden würde, konnten wir damals nicht ahnen. Aber irgendwie hat uns der Trifun regelrecht gepackt.“ Aus den Staffelsportlern wurden „echte Triathleten - und aus dem Abenteuer wurde ziemlich schnell Herzblut“. Die beiden sind jedes Jahr „mit viel Spaß, Ehrgeiz und einer guten Portion Verrücktheit dabei. Unsere Freundin Petra gehört fest mit dazu. Sie begleitet uns immer und findet es genauso klasse wie wir, dass man als Zuschauer nicht einfach nur am Rand steht, sondern beim Trifun mittendrin ist.“ Und mal ehrlich, so Lars weiter: „Wo sonst kann man sich freiwillig zum Schwimmen, Radfahren und Laufen anmelden und danach behaupten, das habe Spaß gemacht?“
Menschen wie Elke und Lars Frohböse zeigen: der Trifun ist weit mehr als eine eintägige Sportveranstaltung. Der Trifun bringt Urlauber auf die Insel - Lars und Elke sind mehrmals im Jahr zu Gast, längst nicht „nur“ zum Trifun. Der Trifun ist für Pellworm ein womöglich unterschätzter Wirtschaftsfaktor. Das wissen die Männer und Frauen des Orga-Teams um Simone Jansen, Tina Rathjen und Katrin und Matthias Grawe freilich - am Abend nach dem Abbau des gesamten Wettkampfareals sind sie und alle anderen Heferinnen und Helfer aber erstmal nur happy. Happy, dass alle Sportlerinnen und Sportler wohlbehalten ins Ziel gekommen sind. Zu vorgerückter Stunde steigt am Hafen die Abschlussparty, die erst tief in der Nacht endet. Viele verabschieden sich dort mit dem Worten: „Wir sehen uns - spätestens am 3. Juli 2027.“
Über den Trifun auf Pellworm
Swimcamp
in progress

Für 2027
Online-Anmeldung öffnet im Herbst 26.
Beim 23. Trifun am 03. Juli 2027 werden die schnellsten Sportler und die lustigsten Staffel-Starter ausgezeichnet.
Teilnehmerstimmen
SportlerInnen haben uns verraten, warum sie immer wieder gerne am Trifun teilnehmen. Hier geht´s zu den Erfahrungen.
Veranstaltungshinweise
Erfahrt alles über die Veranstaltung, Anmeldezeiträume und Streckenpläne. Hier geht's zur Ausschreibung.
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Feiert mit uns nach dem Trifun die Gewinner und entdeckt die spannenden Ergebnisse des Trifun Events.



